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Die
Kunstturn-Bundesliga |
| EnBW Stuttgart - TK Hannover: 207,500 : 189,150 |
| KTV Chemnitz - SC Cottbus Turnen e.V. 200,300 : 207,500
1. EnBW KTV
Stuttgart 02:00 (10:02) Platzierungsrunde:
5.KTV
Straubenhardt 02:00 (12:00) |
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| 23.04.2001
Bericht: 1. Wettkampftag 1. Bundesliga Klare Niederlage im ersten Wettkampf (Wettkampfbericht von Heiko Strugalla) Ein vielversprechender Auftakt im ersten Bundesligawettkampf des TKH gegen die WKTV Stuttgart – doch leider blieb es auch dabei. Die Hannoveraner waren bereits geschwächt nach Stuttgart angereist: Sergej Pfeifer mit noch akuter Fingerverletzung, Marius Toba mit Ellenbogenproblemen, Sven Sixtus, der letzte Woche gar noch auf Stützen gegangen war... Der TKH gewann jedoch, entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten, das Bodenturnen mit 33.30 zu 32.85. Dies sollte jedoch auch der einzige Lichtblick im Wettkampf bleiben. Das Pauschenpferdturnen ging mit 35.00 zu 33.60 Punkten an die Stuttgarter Mannschaft, die auch einfach die höheren Ausgangswerte am Gerät präsentieren konnten. An den Ringen musste Sven Sixtus das Gerät verlassen, der TKH konnte keinen weiteren Ringeturner bieten und daher auch keinen Joker setzen – 7.40 Punkte die mit in das Ergebnis eingingen. Positiv zu erwähnen an dieser Stelle Marius Toba, der volles Risiko einging und als einziger Turner des Wettkampfs eine Übung mit 10.00 Punkten Ausgangswert präsentieren konnte. Sein neues Teil, das ihm die noch fehlenden Zehntel brachte: Aus der Schwalbe eine Felge vorlings wieder in die Schwalbe. Der Zwischenstand nach den Ringen: 102.30 Punkte für Stuttgart zu 100.250 Punkten für den TKH. Das eigentliche Desaster kam erst am Sprung. Sergej Pfeifer hatte verletzungsbedingt seinen Überschlag-Doppelsalto nicht trainieren können und präsentierte „nur“ einen Tsukahara gestreckt – ein Punkt weniger Ausgangswert. Dorin Petcu stürzte bei der Landung und Marius Toba landete beim Überschlag-Doppelsalto nicht mit den Füssen zuerst: Null Punkte, die in das Ergebnis mit eingingen. 36.60 zu 24.85 Punkten. Damit war das Endergebnis natürlich schon nach diesem Gerät klar und die Motivation auf Seiten der Hannoveraner deutlich gesunken. Auch das Barrenturnen ging klar an die Stuttgarter Mannschaft, deren Turner die neuen Wertungsvorschriften einfach schon besser interpretiert hatten. Gerade am Barren sind viele Teile abgewertet worden und die neuen Wertungsvorschriften verlangen völlig neue Kombinationen. Am Reck wurde es noch einmal unerwartet knapp, hier konnten die Hannoveraner noch einmal auftrumpfen, mussten sich jedoch trotzdem mit 34.10 zu 33.20 Punkten geschlagen geben. Dies mag wohl auch am Kampfgericht gelegen haben, das den Stuttgarter Turnern mit „Namen“ einen Bekanntheitsbonus zusprach. Da dies jedoch das Ergebnis sowieso nicht mehr beeinflussen konnte, nahm man es auf Hannoveraner Seite mit Gelassenheit. Der Endstand: 207.50 für Stuttgart zu 189.15 für den TKH. Selbst wenn die TKH-Turner fit und verletzungsfrei gewesen wären, so hätten sie auf jeden Fall Mühe gehabt, diese ausgeglichene Stuttgarter Mannschaft zu schlagen, die sich schon so gut auf die neuen Wertungsvorschriften eingestellt hat. Somit bleibt den Leinestädtern derzeit nur die Perspektive, den dritten Platz anzupeilen. Die Chemnitzer Mannschaft sollte zu schlagen sein, ob man sich am nächsten Samstag gegen den SC Cottbus wird durchsetzen können, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall steht uns ein hochklassiger Wettkampf im heimatlichen Hannover bevor.
Die Übersicht über alle Begegnungen des
ersten Wettkampftages: |
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