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| Sergej
Pfeifer: Hofft nach Fingerverletzung auf vollen Einsatz |

Dennis Hoffmeister:
Training im Leistungsstützpunkt: "Stuttgart zu Beginn ist gleich
ein harter Brocken!" |
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Das
Herz des deutschen Kunstturnens, die 1. Bundesliga, beginnt wieder zu
schlagen. Wohlvorbereitet starten die besten deutschen Kunstturnriegen
nach der Winterpause eine Woche nach Ostern am 21. April in die Saison
2001. In einer Meister- und in einer Platzierungsrunde werden der Deutsche
Meister und der Ligaabsteiger ausgeturnt. Die mit den DTB-Verantwortlichen
der Nationalmannschaft abgestimmten Termine sehen innerhalb von sechs
Wochen für jeden der zehn Erstligamannschaften sechs Wettkämpfe vor.
Geturnt wird nach dem bewährten Bundeligamodus: Vier Turner aus zehn,
keine Streichwertung, drei Joker. Ein Ausländer pro Mannschaft ist
einsetzbar. Gesprungen wird noch mit dem bisher üblichen Sprungpferd.
Meisterrunde:
Gelingt Cottbus die Titelverteidigung?
Die
vier Spitzenteams der vergangenen Saison – SC Cottbus, TK Hannover, EnBW
KTV Stuttgart, KTV Chemnitz – ermitteln in sechs Wettkämpfen der
Meisterrunde den Deutschen Mannschaftsmeister 2001. Vom 21. April bis 5.
Mai werden drei Wettkampftage als Hinrunde und vom 9. Mai bis zum 2. Juni
die restlichen drei Begegnungen als Rückrunde geturnt.
Der
Vorjahresmeister SC Cottbus bestreitet seinen ersten Wettkampf auswärts
bei der KTV Chemnitz. Gleichmäßig gut besetzt stützt sich der Lausitzer
Verein auf den Ukrainer Alexander Swetlitschni (28), hat aber in dem 20-jährigen
Ruslan Myezyentsew einen weiteren Ausländer auf seiner Meldeliste.
Karsten Oelsch, gerade 30 geworden und Pferdkünstler Maik Belle (32)
stehen mit ihrer Erfahrung eine weitere Saison zur Verfügung.
Die KTV Chemnitz stellt mit durchschnittlich 21,4 Jahren eine der jüngsten
Mannschaften. Nationalturner Sven Kwiatkowski und der Lette Igor Virchow,
welcher startrechtlich wie ein Deutscher (Fünf-Jahresregel) behandelt
wird, sind die Leistungsträger der sächsischen Riege. Die zulässige
Verpflichtung eines weiteren Ausländers wird von den Chemnitzern nicht
wahrgenommen.
Der
Vorjahres-Vizemeister TK Hannover muss zum Auftakt nach
Stuttgart. Mit dem Rumänen Dorin Pectu als Neuzugang aus Bremen und den
Nationalturnern Sergej Pfeifer und Marius Toba sind die Niedersachsen noch
stärker geworden. Aber auch die EnBW KTV Stuttgart wird sich steigern.
Der wieder einsetzbare Valeri Belenki und der ukrainische Europameister
Alexander Beresch sind Garanten für hohe Wertungen bei den Schwaben.
Platzierungsrunde:
Wie platzieren sich die Neulinge Urberach und Straubenhardt?
Für
die restlichen sechs Mannschaften der 1. Bundesliga geht es in ebenfalls
sechs Wettkämpfen einerseits um eine möglichst gute Platzierung und
andererseits um den Klassenerhalt. Der Tabellenletzte wird der Absteiger
in die 2. Bundesliga sein, während der Vorletzte beim
Relegationswettkampf im Dezember seine Chance auf Klassenerhalt wahren
kann. Die ersten fünf Wettkampftage sehen jeweils drei Zweierbegegnungen
als Hinrunde vor und am 2. Juni schließt ein Rückrundenwettkampf aller
sechs Mannschaften in Urberach die Platzierungsrunde ab.
Mit
Spannung wird das Abschneiden der beiden Aufsteiger MTV Urberach und KTV
Straubenhardt erwartet. Wie werden sich die beiden Neulinge gegen die
erstligaerfahrenen Mannschaften des SC Berlin, des SV Halle, der TG Saar
und des TB Oppau behaupten? Der SC Berlin tritt wiederum ohne Ausländer
an, muss auf Andreas Wecker verzichten und hat Verletzungssorgen bei
seinen Nationalturnern Dimitri Nonoin und Daniel Farago. Recht stark
erscheint dagegen die TG Saar. Sergej Charkow ist wieder einsatzbereit.
Junioren-Europameister Waldemar Eichorn und der Ukrainer Valeri Pereshkura
sorgen für hohe Punktzahlen, und die Russen Anton Slastnych und Juri
Krukow stehen noch in Reserve. Der TB Oppau hat den Russen Alexej
Siwoklokow zurückgeholt, welcher vergangene Saison für die Siegerländer
KV in der 2. Bundesliga startete. Der SV Halle scheint mit nur neun
Meldungen und ohne den Ukrainer Roman Zozulya eine etwas dünne
Personaldecke zu haben. (K.Zschunke)
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