16-Dec-2000
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Abfahrt...
Am Samstag, den 16. Dezember 2000 trafen sich die Fans des TKH in der
Maschstraße um mit dem Bus zum
letzten Wettkampf der Saison 2000 zu reisen. Um
10.30 Uhr machte sich eine "riesige" Gruppe von sage und schreibe
12 Leuten (!) in
einem Bus, mit Platz für rund 60 Mann, auf den Weg in die beschaulich
schöne Stadt an der Saale. Schon jetzt, wurde heftigst
über die Chancen der Mannschaft
auf den Meistertitel diskutiert und gerechnet.
Eines stand fest: Es sollte
verdammt hart werden, die Meisterschaft zu erringen.
Die Busfahrt, welche durch die
heftigen Windböen zu einer halben Schiffsfahrt
mutierte, war im Ganzen aber eine nette Sache, da sich die Leute
viel zu erzählen
hatten. Bei der Diskussion einigte man sich schließlich darauf,
dass man die Mannschaft offensiv
ausrichten sollte. Spätestens hier merkte man,
dass die Stimmung sehr gut war und zu keiner Zeit zu kippen drohte.
Ankunft...
Dann erreichten wir ungefähr gegen 13.30
Uhr die Stadt und suchten uns mit dem
Bus einen Weg Richtung Sporthalle. Auf dem Weg dorthin hielten wir
Ausschau nach einer "Breuler-Bude",
die sich uns leider nicht zeigte,
so dass wir uns entschlossen am Sportplatz in ein Restaurant zu
gehen, das wir
auf Umwegen letztlich auch erreichten. Nach
dem Essen war es dann soweit.
Wettkampf...
Wir begaben uns in die Wettkampfhalle, die
es uns mit ihrem besonderen Charme angetan hatte. Auch wenn in einem
Orchester eine ganze Menge mehr
Leute spielen, so kann man sagen, dass wir mindestens
dieselbe Lautstärke mit unseren Tröten (Hup Holland Hup), Kuhglocken,
Trommeln und Rasseln erreichten.
Mit größter Sicherheit stand fest, dass die
12 Hannoveraner/innen mehr Lärm zustande brachten, als ungefähr 200
Hallenser Fans. Zum
Verlauf des Wettkampfes ist nur soviel zu sagen, dass wir mit rund 7
Punkten (!) Vorsprung gewannen
und nur die Geräte Boden und Sprung fast traditionsgemäß
verloren.
"Tscherni-Bonus...
Viele ärgerten sich über einige viel zu hoch angesetzte
Wertungen der Kampfrichter, die
an diesem Tag anscheinend sehr angetan von René
Tschernitschek waren und ihm an den Ringen und am Sprung nicht
gerechtfertigte Punkte gaben. So
turnte er an den Ringen beispielsweise seine
Schwalben mit solch krummen
Knien, dass man sie schon als angehockt ansehen konnte.
Trotzdem erhielt er durch diese deutlichen Fehler keine großen
Abzüge, so dass
er mit einer 9,5 davonkam. Auch am Sprung, mußte er nach der Landung
einen Schritt nach hinten machen,
nachdem er sich zuvor fast hingesetzt hatte.
Er erhielt eine 9,6 die irgendwie
im Vergleich zum Sprung von Sergej Pfeifer
nicht gerechtfertigt war, da Sergej ebenfalls kurz in die Hocke
gehen mußte,
aber ohne Schritt. Er erhielt eine 9,25.
Trotz kurzer Phasen der Aufregung und dem, von den Fans des TKH getauften
"Tscherni-Bonus";
gewann der TKH souverän den Wettkampf.
Am Reck den Titel verloren...
Man behielt Recht
als man sagte: "Hätten sie nur annähernd so Reck geturnt
beim Heimwettkampf gegen Cottbus,
wären sie jetzt Deutscher Meister".
Aber auch dies nützte nichts mehr, denn Cottbus gewann den letzten
Wettkampf gegen
Stuttgart und wurde somit Meister.
Nichts desto Trotz waren die Fans
auch
sehr zufrieden mit ihrem souveränen Vizemeister.
Nach dem Wettkampf machten wir uns auf den
Weg nach Hannover. Die Fahrt war
mit mehreren Stopps versehen, da sich gewisse Leute des öfteren die
Beine vertreten
mußten, manche bei einem Stop sogar zweimal. Die Rückfahrt mit den
Turnern machte allen Beteiligten
viel Spaß. Gegen
21.30 Uhr erreichten wir Hannover und feierten noch mit den Turnern
im Bistro des TKH.
Im Allgemeinen möchten wir uns für die
tolle Saison und den netten Saisonausklang
bei der Mannschaft bedanken und wünschen ihr
weiterhin viel Erfolg.
Die Fans des TK Hannover |